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Stand 02.01.2014

1KestertWappen

Freiwillige Feuerwehr Kestert e.V. 1876

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Kaub Pegelstand

WappenF

Ein gesundes Neues Jahr 2014

Ihre/ Eure Feuerwehr Kestert

    CHRONIK

    DER FREIW. FEUERWEHR KESTERT

     

    Die Freiwillige Feuerwehr der Rheingemeinde unter ihrem Wehrführer Uwe Kipping feiert in diesen Tagen ihr 125-jähriges Gründungsfest. Diese einhundertfünfundzwanzig Jahre im Dienste der Gemeinde und ihrer Bürger soll Anlass sein, einen kurzen Rückblick auf den Werdegang der Kesterter Feuerwehr in diesem Zeitabschnitt zu werfen.

     

    Wie in anderen Gemeinden und Städten unseres Heimatgebietes taten sich auch in unserem Rheinort Kestert im Jahre 1876 einige beherzte Männer zusam­men, um das Hab und Gut ihrer Mitbürger gegen Feuer und Wasser auf frei­williger Basis zu schützen. Wenn auch die Gründungsunterlagen durch Kriegsereignisse abhanden gekommen sind, so liegen doch ziemlich vollständige Angaben von älteren Wehrmännern aus früheren Jahrzehnten vor, die Auf­schluss über das Löschwesen in der Gemeinde geben. Bereits zwei Jahre nach der Gründung wurden die Wehrmänner mittels eines Feueralarms, damals noch mit dem Signalhorn, zum Einsatz gerufen, bei dem sie sich bewähren mussten. Das jetzige Wohnhaus Struth (früher Weinand) in der Kirchstraße wurde 1879 ein Raub der Flammen. Ein Jahrzehnt später wurde Kestert von einem Großbrand heimgesucht. Trotz des sofortigen und vorbildlichen Einsatzes der Wehr brannte ein ganzer Häuserblock nieder. Einige Familien wurden obdachlos. Wie aus der Überlieferung der damaligen Zeit zu entnehmen ist, brauchte die Feuerwehr viele Jahre nicht in Aktion zu treten, bis im Jahre 1911 ein weiterer Großbrand in der Obergasse die Wehr zum Einsatz rief, bei dem auch das frühere Rathaus ein Opfer des Feuers wurde. Auch 1913 ist ein Großbrand in der Gemeinde zu verzeichnen. Die damaligen Brandkatastrophen sind den älteren Bürgern noch heute in Erinnerung. Wenn man bedenkt, dass der selbstlose Einsatz der Wehrleute in diesen Zeiten mit einer Ausrüstung stattfand, die bei weitem noch nicht den Erfordernissen eines Großbrandes entsprach, so muss man um so mehr den Mut dieser Männer zur Rettung von Menschen und ihren Anwesen lobend erwähnen. Mit Stroh- und Ledereimern wurde z. B. damals das Wasser aus dem Rhein zur Brandstätte gebracht, wobei die Wehrmänner und hilfsbereite Einwohner eine lange Kette bildeten und das Löschwasser von Hand zu Hand weitergaben. Zwar wurde diese Art von Feuerbekämpfung später durch eine Handdruckspritze erleichtert, doch erforderte sie immer wieder den Mut und den selbstlosen Einsatz der Wehrmänner, die sich oftmals in Lebensgefahr begeben mussten. Von Jahr zu Jahr wurde jedoch an einer besseren Ausbildung gearbeitet, so dass die Wehr bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges einen beachtlichen Stand erreicht hatte. Die jungen Wehrmänner wurden zu den Waffen gerufen und viele von ihnen mussten ihr Leben lassen. Nach Kriegsende wurde die Wehr unter Leitung der älteren und erfahrenen Wehrmänner Georg Karbach, Wilhelm Kup, Georg Stefan Schlaadt, Heinrich Richarts und Wilhelm Willkomm wieder ins Leben gerufen und zu einer schlagkräftigen Einheit formiert. In würdiger Form konnte die Wehr im Jahre 1926 ihr 50-jähriges Stiftungsfest feiern.

     

    Eine ständige Verbesserung der Ausrüstung erhielt die Wehr in den folgenden Jahren. Im Jahre 1933 stellte ein Großbrand im Wohnhaus Lamboy die Wehrmänner auf eine neue Probe. Obwohl mit allen verfügbaren Mitteln dem "Roten Hahn" zu Leibe gerückt wurde, konnte die Wehr den Brand nicht löschen, so dass die Nachbarwehren von St. Goarshausen und Kamp-Bornhofen mit zum Einsatz gerufen wurden. In den damaligen Jahren stand die Wehr unter der Leitung von Christian Dorn sen. +, bevor ein neuer Weltkrieg erneut Opfer von der Wehr forderte. Die älteren Wehrleute übernahmen den Schutz der Einwohnerschaft gegen drohende Gefahren, nicht zuletzt durch Kriegseinwirkungen.

     

    Unter dem Wehrführer Wilhelm K. Engel begann die Freiwillige Feuerwehr nach dem Kriege wieder mit ihrem Aufbau, wobei sich zahlreiche Jugendliche der Wehr anschlossen. Schon bald stand eine schlagkräftige Einheit zur Verfügung, bevor Theodor Karbach die Leitung der Wehr übernahm. Ein glanzvolles Jubiläum feierte die Wehr im Jahre 1951. Ihr 75-jähriges Bestehen stand unter der Schirmherrschaft des früheren Landrates Wirges. Die drei Festtage bildeten einen Höhepunkt im dörflichen Geschehen. Erwähnt werden soll in diesem Zusammenhang auch die vorbildliche Zusammenarbeit auf Kreisebene. Der bei einem Unglücksfall ums Leben gekommene damalige Kreisbrandinspektor Hans Rüdel aus St. Goarshausen war ein leuchtendes Beispiel und Vorbild selbstlosen Einsatzes im Löschwesen. Neben anderen bewährten Kräften trug er sehr zur Förderung der Kameradschaft innerhalb der Wehren des damaligen Kreises St. Goarshausen bei.

    Das 95-jährige Gründungsfest in Verbindung mit der Einweihung des Gerätehauses  in der Eisenbahnstraße und der Übergabe eines Tragkraftspritzenfahrzeuges wurde unter dem Wehrführer Theo Fischbach 1972 gefeiert.

    1976 wurde das 100-jährige Gründungsfest auf dem heutigen Dorfplatz unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Loreley, Kurt Schmidt, drei Tage lang gefeiert.

    Das 110-jährige Gründungsfest wurde 1986 unter dem Wehrführer Uwe Kipping an zwei Tagen am Gerätehaus und auf dem Dorfplatz gefeiert.

    Eine Ausbildung nach modernen Gesichtspunkten wurde der Jubelwehr durch den damaligen Ehrenwehrleiter Willi Karbach +, dem heutigen Ehrenwehrführer Theo Fischbach und dem derzeitigem Wehrführer Uwe Kipping vermittelt.

    Der  Hauptbrandmeister Uwe Kipping übernahm 1978 die Wehrführung.

    Seit dem 11.01.1984 wird der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kestert eV beim Amtsgericht Koblenz geführt. Ehrenwehrführer Theo Fischbach + kümmert sich mit großem Engagement um die Kameradschaftspflege im Verein.

    Das „silberne Ehrenzeichen am Bande“ wurde 1993 dem Kesterter Wehrführer Uwe Kipping vom Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz für besondere Dienste um das Feuerwehrwesen verliehen.

     

    Durch die erfolgreichen Bemühungen des Wehrführers Uwe Kipping und des Oberbrandmeisters Fredi Kup wurde 1988 die Jugendfeuerwehr Kestert gegründet. Fredi Kup war der erste Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr Kestert bis 1994. Danach übernahm der heutige Jugendfeuerwehrwart Erwin Monschauer die Jugendfeuerwehr.

    Beachtliche Erfolge konnte die Wehr in den vergangenen Jahren bei Kamin- und Waldbränden, Wohnhausbrand (bei Kleinhans) und Scheunenbrand (bei Lövenich) sowie bei Hochwassereinsätzen in Kestert und Großbränden in St. Goarshausen verzeichnen. Glücklicherweise blieb die Gemeinde Kestert von einer größeren Katastrophe bis auf den heutigen Tag verschont.

    Als herausragendes Ereignis der vergangenen 25 Jahre hat die Wehr die Inbetriebnahme eines modernen Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF-W, eines Mannschaftstransportwagens MTW-P ( Ersatz des selbst angeschafften MTW) sowie eines RTB 2 zu verzeichnen.

     

    Mit den Glückwünschen zum Jubiläum sei gleichzeitig der Wunsch und die Hoffnung verbunden, dass die Freiwillige Feuerwehr Kestert wie in den vergangenen 125 Jahren auch in Zukunft getreu ihrem Wahlspruch

     

    „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“

     

    zum Segen der Rheingemeinde und ihrer Bewohner tätig sein kann.

    Am 31.12.2001 gab Wehrführer Uwe Kipping und sein Stellvertreter Erhard Schlaadt die Wehrführung nach 25 Jahren an die Nachfolger, Wehrführer Siegfried Kup und stellv. Wehrführer Wolfgang Rüdel ab.

    Am 12. März 2005 verstarb der Ehrenwhrführer Theo Fischbach im Alter von 78  Jahren.                                                               Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

    Erhard Schlaadt wurde am 15.03.2008 aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand nach 42 Feuerwehrjahre in den Ruhestand verabschiedet. Besonders verdient um die Belange der Feuerwehr Kestert hat sich Schlaadt in seiner Zeit als stellvertretender Wehrführer gemacht. Dieses Amt hat der Jubilar 25 Jahre lang wahrgenommen.

    Für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kestert dankte der Vorsitzende Uwe Kipping Schlaadt recht herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit. Viele Jahre lang haben Kipping und Schlaadt die Geschicke des Fördervereins mit großem Erfolg geleitet, was sich dadurch bestätigte, dass beide seit dem letzten Jahr erneut den Vorsitz übernommen haben.

    Am 15.06.2008 nahm die Feuerwehr Kestert am Rheinland.-.Pfalztag in Bad Neuenahr mit der
    Loreley Christine teil. Dazu baute die Feuerwehr einen Festwagen.

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                                                             Kestert, im Juni 2008

    Am 05.09.2009  feiert die Jugendfeuerwehr Kestert ihr 20jähriges bestehen im Zusammenhang mit dem Verbandsgemeinde Jugendfeuerwehrtag Loreley. Wobei sie bereits 21 Jahre besteht. Unter dem Wehrführer Uwe Kipping wurde die Jugenfeuerwehr Kestert von der Wehr gegründet. Erster Jugendwart war Fredi Kup. Der stellv. Wehrführer Wolfgang Rüdel wurde vom Bürgermeister Dieter Clasen von seinem Amt entpflichtet.

     
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    Am 23.02.2010 gab Wehrführer Siegfried Kup nach neun Jahren und sein Stellvertreter Heinz Georg Ellingen nach knapp 5 Monaten die Wehrführung ab. Heinz Georg Ellingen wurde zum Wehrführer und Alexander Gries zum stellvertretenden Wehrführer am 23.02.2010 vom Bürgermeister Dieter Clasen verpflichtet. Alexander Gries  legte sein Amt nieder und zum stellvertretenden Wehrführer wurde Florian Kipping am 16.05.2012 vom 1. Beigeordneten der VG Loreley Hans Josef Kring ernannt. 

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Am  24.10.2013 wurden den Feuerwehrkameraden Siegfried Kup, Wolfgang Rüdel und Uwe Kipping das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45-Jährige aktive, Pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr vom Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz  Roger Lewentz verliehen.

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Von links nach rechts: Uwe Kipping, Siegfried Kup und Wolfgang Rüdel

 

 

 

 

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